Jubiläumsausstellung
80 Jahre Schang Hutter

10.08. — 10.11.2014   

Tramdepot Burgernziel Bern

 
 

Menschen, ihre Verletzlichkeit, Sensibilität und ihre gegenseitige Verantwortung sind in der Arbeit des international bekannten Solothurner Bildhauers Schang Hutter seit vielen Jahren ein wichtiges Thema.

Anlässlich seines 80. Geburtstags zeigt er rund 500 seiner Figuren und Zeichnungen in einer retrospektiven Jubiläumsausstellung,
die von der FONDATION USM unterstützt wird. Die Firma USM und Schang Hutter verbindet eine langjährige innige Freundschaft. 

« Ich habe noch viele Ziele und werde weiter Figuren machen.»


Schang Hutter wurde 1934 in Solothurn geboren.
20 Jahre später beendete er seine Steinbildhauerlehre beim Vater sowie die Kunstgewerbeschule. Danach studierte
er in München an der Akademie der bildenden Künste. Hutter arbeitete in verschiedenen Werkstätten in Solothurn, Hamburg, Berlin und Genua. Aktuell arbeitet er im bernischen Attiswil.

 

Dass der gebürtige Solothurner nicht in «seinem» Kanton ausstellt hat technische Gründe: er habe schlicht und einfach keinen 5 – 6 Meter hohen Raum gefunden. 

Schang Hutter sieht sich als privilegierten Mensch an: «Ich konnte als Künstler stets dorthin, wo ich wollte», erklärt der 80-Jährige. «Egal ob in der Schweiz, in Deutschland oder sonst irgendwo, ich konnte überall hin zum Arbeiten.» Das sei für viele seiner Freunde schon beruflich nicht möglich gewesen. Diese Tatsache habe er immer geschätzt. Und auch wenn die Arbeit im Rollstuhl jetzt schwierig ist, hat er die Freude daran nicht verloren. «Ich geniesse das immer noch, und ich arbeite immer noch gerne», erklärt Schang Hutter.